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Aprašymas
Im Gegensatz zu den Bagatellen op. 119 war das 1824 komponierte Op. 126 von Anfang an als Zyklus geplant. Gemeinsam ist diesen neuen Bagatellen eine dreiteilige Grundform und die hoch entwickelte Technik, aus kleinen Motiven Varianten und Kontraste abzuleiten. Die Neuartigkeit dieser Stücke, die zugleich Beethovens Abschied von der Klaviermusik markieren, blieb auch den Zeitgenossen nicht verborgen. So urteilte ein Rezensent 1826: "Diese sechs mehr oder weniger kurzen Sätze enthalten mehr wahrhaft Neues und ganz Eigenthümliches, theils in den Melodieen oder Harmonieen an sich, theils in der Aufstellung und Form beyder, als mancher Opernakt". Ein zusätzlicher Anreiz besteht in ihrem mittleren Schwierigkeitsgrad, der die Bagatellen auch für Amateure zugänglich macht.
Opus 126 liegt bei Henle nun erstmals in einer revidierten Einzelausgabe vor, herausgegeben von der Beethoven-Spezialistin Joanna Cobb Biermann, die neben der 1825 erschienenen Erstausgabe auch alle erhaltenen autographen Handschriften heranzog. Beethoven bezeichnete diese seine letzten Bagatellen als "wohl die Besten in dieser Art, welche ich geschrieben habe" - urteilen Sie selbst!
Im Gegensatz zu den Bagatellen op. 119 war das 1824 komponierte Op. 126 von Anfang an als Zyklus geplant. Gemeinsam ist diesen neuen Bagatellen eine dreiteilige Grundform und die hoch entwickelte Technik, aus kleinen Motiven Varianten und Kontraste abzuleiten. Die Neuartigkeit dieser Stücke, die zugleich Beethovens Abschied von der Klaviermusik markieren, blieb auch den Zeitgenossen nicht verborgen. So urteilte ein Rezensent 1826: "Diese sechs mehr oder weniger kurzen Sätze enthalten mehr wahrhaft Neues und ganz Eigenthümliches, theils in den Melodieen oder Harmonieen an sich, theils in der Aufstellung und Form beyder, als mancher Opernakt". Ein zusätzlicher Anreiz besteht in ihrem mittleren Schwierigkeitsgrad, der die Bagatellen auch für Amateure zugänglich macht.
Opus 126 liegt bei Henle nun erstmals in einer revidierten Einzelausgabe vor, herausgegeben von der Beethoven-Spezialistin Joanna Cobb Biermann, die neben der 1825 erschienenen Erstausgabe auch alle erhaltenen autographen Handschriften heranzog. Beethoven bezeichnete diese seine letzten Bagatellen als "wohl die Besten in dieser Art, welche ich geschrieben habe" - urteilen Sie selbst!
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